Getreide: Roggen, Weizen, Dinkel, Hafer, Kartoffeln, Fleisch und Wurstspezialitäten, Obst und Saft
Verband: Bioland
Das Märkisch-Oderland – der „Vorgarten Berlins“
Im östlichen Brandenburg – zwischen Berlin und Polen liegt das Märkisch-Oderland. Die Natur hat es gut gemeint mit diesem Fleckchen Erde. Facettenreich und beeindruckend durch malerische Seen, ausgedehnte Waldgebiete und weite Kulturlandschaften bietet es sich unserem Auge dar.
Gemeinsam nachhaltig – die Landhof GmbH
Die Jahnsfelder Landhof GmbH wurde 1991 von zehn Gesellschaftern gegründet. Sie bewirtschaften gut 700 Hektar nach Bioland Richtlinien – in Wertschätzung der Umwelt und in Nachhaltigkeit. Der Biohof ist zu einem nennenswerter Arbeitgeber der Region herangewachsen und als Demonstrationsbetrieb für ökologische Landwirtschaft ausgewählt worden.
Die Jahnsfelder – stark in Getreide und Kartoffel
Vorrangigster Betriebszweig des Landhofes ist der Marktfruchtanbau – Getreide und Kartoffeln. Die Ackerflächen bieten Roggen, Weizen, sowie Hafer und Dinkel als Brot- und Backgetreide für die regionalen Bio-Bäckereien. Kleegras, Lupine, Triticale und Erbsen werden als Zwischenfrüchte, bzw. als Viehfutter angebaut.
Kühe, Schweine und Schafe – für ein perfektes ganzheitliches Konzept
Die Hofgemeinschaft trägt rund 150 Rinder in Mutterkuhhaltung. Darunter sind die Rassen Charolais, Fleckvieh und deren Kreuzung – die Uckermärker – zu finden. Die Uckermärker sind das typische Rind der Regionen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Sie sind gutmütige, anpassungsfähige und starke Fleischrinder. Die Mutterkuhhaltung ist eine extensive Form der Mast und ein führendes Verfahren in der ökologischen Rindfleischerzeugung.
Im Sommer beweiden die Rinder das hofnahe Grünland; den Winter verbringen sie in einem Laufstall mit Aussenhof. Die Kühe säugen ihr Kalb etwa neun Monate bis es abgesetzt wird. Bei dieser muttergebundenen Form der Kälberaufzucht verbleiben die Tiere in der Herde und dürfen ihr Verhalten artentsprechend ausleben.
Ökologische Schweinemast – Auslauf für Schweine
Die Schweinemast ist in der ökologischen Landwirtschaft selten. Nach EU -Verordnung dürfen 14 Mastschweine pro Hektar gehalten werden; die Anbauverbände sind oft strenger. Dies erfordert viel Platz. Der Jahnsfelder Hof mästet ca. 200 Schweine im Jahr. Für eine Haltung im Freien sind nicht alle Rassen geeignet. Die Hofgemeinschaft hält Schweine aus der Kreuzung der Deutschen Landrasse und dem Pietrain – zwei robuste und mittlerweile wenig stressanfällige Rassen. Zur Erhaltung bedrohter Nutztierrassen züchtet die Gemeinschaft das Deutsche Sattelschwein.
Landschaftpflege und Biodiversität – unsere Verantwortung für kommende Generationen
Last but not least ist die Pflege der Streuobstwiesen zu nennen. Das übernimmt in Jahnsfelde eine Herde Heidschnucken. Viele Biotoparten sind durch die traditionelle Schafbeweidung entstanden. Die Erhaltung dieser Biotope ist heute nur durch das flexible Abhüten der Flächen möglich. So zeichnen sich die Wiesen des Hofgutes durch eine breite Vielfalt regionaler Flora und Fauna aus. Die Gemeinschaft des Landhofes setzte in den vergangenen Jahren mehrere Kilometer Feldhecken aus einheimischen Gehölzen. Sie bieten Schutz, Brut- und Lebensraum für Nager, Insekten und zahlreiche Vögel.
Das alles ist Grund genug, den Jahnsfelder Landhof als Demonstrationsbetrieb für ökologischen Landbau auszuwählen. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bietet so interessierten Verbrauchern die Möglichkeit in das ökologischen Handwerk Einblick zu nehmen – haben Sie Zeit?


Neue Kochideen für jeden Tag: