Ökokiste wirtschaftet klimafreundlich!

 

Jedes Lebewesen, jede Aktion hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck und der des Menschen ist üblicherweise besonders groß. Seit Januar 2021 ist der Verband Ökokiste e.V. nun nachweislich klimafreundlich gestellt!

Für den Begriff „klimafreundlich“ haben wir uns bewusst entschieden, da gewisse Emissionen leider nicht zu vermeiden sind, also im engeren Sinne keine „Neutralität“ besteht. Oberste Priorität bei jeder unserer Aktionen ist immer die Vermeidung von Emissionen und das ist der Unterschied einer „Klimafreundlichstellung“ zum „Greenwashing“: Nur wo Emissionen nicht vermieden oder reduziert werden können, wird durch sinnvolle Maßnahmen kompensiert. Also, die Reihenfolge ist immer:

  1. Vermeiden
  2. Reduzieren
  3. Kompensieren

Durch nachhaltige Betriebsführung und intelligente Logistik wird der CO2-Ausstoß bei unseren Betrieben vermieden bzw. reduziert. Wo dies nicht möglich ist – nicht alle Touren sind mit Lastenfahrrad abzudecken und die Technologie des E-Fahrzeugs ist leider auch (noch) nicht komplett frei von Schattenseiten –, werden anfallende Emissionen kompensiert. 

Ökokisten-Treffen: Humusuntersuchung mit Dr. Stefanie Mayer von der TU München / ©Verband Ökokiste 

Ein Teil unserer Betriebe verfügt über eine eigene Land- oder Forstwirtschaft und baut Humus auf, leistet nachhaltige Waldbewirtschaftung oder pflanzt Hecken. Neben allen positiven Aspekten für Artenvielfalt und Naturschutz erhöht dies auch die CO2-Speicherkapazität der Umgebung. 

Viele Betriebe sorgen mit finanziellen Beiträgen für die CO2-Reduzierung in anderen Teilen der Erde, zum Beispiel durch die Unterstützung von Laufwasserkraftwerksprojekten in Mittelamerika nach UN-Gold-Standard. Zusätzlich fördert ein Großteil unserer Betriebe Moorrenaturierungsmaßnahmen innerhalb Deutschlands, denn Moore sind die effektivsten landgebundenen CO2-Speicher der Erde, bieten Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere und tragen zum Hochwasserschutz bei. Mittelfristig plant der Verband die Patenschaft für ein eigenes „Ökokisten-Moor“.

Laufwasserkraftwerksprojekt „Guacamaya“ in Mittelamerika / ©Carbonbay (https://www.carbonbay.com/de/)

Auch jeder von Euch kann seinen – persönlichen und betrieblichen – ökologischen Fußabdruck durch die Kompensation unvermeidlicher CO2-Ausstöße verringern. Einzelheiten gibt es zum Beispiel unter www.greensfair.de oder www.klimaktiv.de

 

Bilder: Ökokiste e.V. / (c) Carbonbay / Titel: Der Sonnentau, ein geschützter Moorbewohner, (c) Greensurance Stiftung  (www.greensurance-stiftung.de)