Veredelung des Guten

Die ökologische Verarbeitung von Bio-Erzeugnissen

Die Veredelung biologischer Erzeugnisse zielt auf den Erhalt ihrer besonderen Qualität. Die umfassenden Verfahrensstandards der Anbauverbände garantieren dem Verbraucher eine schonende und Qualität erhaltende Veredelung der biologischen Erzeugnisse. Ihre Richtlinien gewährleisten eine größtmögliche Transparenz in den Produktwegen, die Sozialverträglichkeit der Handels- und Verfahrensstrukturen, sowie den Erhalt der guten handwerklichen Praxis.

Nah an der Natur

Durch eine schonende Verarbeitung bleiben wertgebende Inhaltsstoffe, Geschmack und Charakter der Bio-Rohstoffe erhalten. Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und gentechnisch veränderte Zutaten sind grundsätzlich tabu.

  • Qualität und Transparenz
  • Umgang mit Grenzen

Qualität und Transparenz – Standards der ökologischen Lebensmittelherstellung

Die Produkte der ökologischen Veredelung stehen für eine hohe ernährungsphysiologische Qualität und offene Verarbeitungsprozesse. Die Richtlinien der Verbände sichern dem Verbraucher eine größtmögliche Transparenz vom Anbau bis zum Endprodukt.

Die Standards der ökologischen Verarbeitung reglementieren der Einsatz von Hilfs- und Zusatzstoffen, Enzymen und künstlichen Aromen. Die Liste der zugelassenen Stoffe ist klein – künstliche Geschmacksverstärker oder synthetische Farbstoffe sind, wie die Verwendung gentechnisch veränderter Zutaten, verboten. Die verarbeiteten Inhaltsstoffe werden über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus deklariert – eine größtmögliche Transparenz ist Standard in der ökologischen Veredelung. So werden die ökologischen Produktionsabläufe in jedem Verarbeitungsschritt offengelegt.

Eine durchgängige Dokumentation vom Landwirt bis zum Endprodukt macht es möglich, die Rohprodukte bis auf den Ursprungshof zurückzuverfolgen. Grundsätzliches Ziel der Bio-Lebensmittelverarbeitung ist ein 100 % biologisches Produkt, manche Rohstoffe sind jedoch (noch) nicht in Bio-Qualität zu beziehen. So dürfen bis zu 5 % der Zutaten aus konventionellem Anbau stammen – diese Ausnahmen werden durch die Anbauverbände streng limitiert und für den Kunden offen deklariert.

Umgang mit Grenzen – Ausnahmen benötigen strenge Regelungen

Wir leben mit alltäglichen Umweltbelastungen und Schadstoffeinflüssen. Die Anbauverbände der ökologischen Landwirtschaft setzen auf Früherkennung – sie verpflichten ihre Mitglieder zum Risikomanagement und zur Schadstoffprüfung.

Gemäß ihrer Verbandrichtlinien prüfen Landwirte und das Verarbeitungshandwerk ihre Anbau- und Herstellungsprozesse auf eine mögliche Schadstoffbelastung. Ihre gute handwerkliche Praxis und die strengen Standards der Anbauverbände sichern somit eine unbelastete Lebensmittelkette.  Die Einhaltung ihrer Richtlinien wird regelmäßig durch unabhängige Kontrollstellen überprüft.

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