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Bio für jeden Tag – geht das?

 

Wenn die Preise für Gas und Lebensmittel steigen, haben viele Verbraucher*innen Bedenken, vermeintlich teurere Bio-Produkte in den Einkaufskorb zu packen. „Vermeintlich“ deshalb, weil bei ganzheitlicher Betrachtung inklusive der verursachten Umweltschäden konventionelle Lebensmittel sogar teurer sind als Bio-Waren – darüber lest Ihr mehr im Artikel „Real Costs“. Doch ungeachtet dessen haben wir Tipps für euch gesammelt, die gleichzeitig Geldbeutel und Umwelt schonen.

Saisonal und regional

Ein Blick auf den Saisonkalender lohnt sich nicht nur, um möglichst klimafreundlich einzukaufen. Saisonales Obst und Gemüse ist auch günstiger, da das Angebot in der Erntezeit groß ist und die Preise dementsprechend sinken. Was in der Umgebung wächst, muss nicht von weit her herangekarrt werden, weist damit eine bessere CO2-Bilanz auf und schmeckt einfach besser, da es reif geerntet werden kann. Zudem stecken deutlich mehr Vitalstoffe darin.

Was in der Umgebung wächst, hat keine langen Wege hinter sich und ist saisonal einfach verfügbar.

Richtige Lagerung

Die einfachste Wahrheit überhaupt: Am teuersten sind die Lebensmittel, die Ihr gar nicht verzehrt sondern in den Müll werft. Natürlich passiert es jedem mal, dass es irgendwie anders läuft als geplant. Damit dann die bereits eingekauften Lebensmittel nicht verderben, sollten sie optimal gelagert werden. Wusstest Du zum Beispiel, dass Äpfel ein Reifebeschleuniger für anderes Obst in der Schale sind? Und dass Tomaten nicht in den Kühlschrank gehören? Was tust Du, damit Spargel möglichst lange knackig bleibt? Oder war Dir klar, dass Frühlingszwiebeln wirklich ewig halten und sogar noch nachwachsen, wenn Du sie in ein Glas Wasser stellst? Unsere Ökokisten-Betriebe stehen Euch mit Lagertipps, Rat und Tat zur Seite. Mehr Tipps rund um saisonales Bio-Obst und -Gemüse findet Ihr auf unserem Blog.

Mit einer Ökokiste durch die ganze Woche

Das Kochen mit frischen und unverarbeiteten Lebensmitteln ist gesund und kostengünstiger als Fertiggerichte. Zudem fällt in der Regel nur ein Bruchteil an Verpackungsmüll an und man weiß ganz genau, was auf dem eigenen Teller landet. Es gilt dabei immer: Eine gute Planung spart viel Geld – und geht mit der Ökokiste ganz einfach. Saisonal und regional liefern unsere Bio-Lieferbetriebe frisches Bio-Obst und -Gemüse zu Euch nach Hause. Dass Bio dabei nicht teuer ist, wenn Ihr selbst kocht, gut lagert und clever haushaltet, zeigen wir Euch an einem Beispiel: Wir rechnen mit einer durchschnittlichen Winterkiste voll mit heimischem, saisonalem Gemüse für zwei Personen. Kosten: 25 Euro, inklusive Lieferung direkt vor Eure Haustüre. Die Preise variieren natürlich je nach Jahreszeit – wir haben mal eine Beispielkiste für Euch gepackt. Darin könnten etwa enthalten sein:

  • 650 gr Topinambur
  • 500 gr Zwiebeln
  • 1 kg Hokkaido
  • 800 gr Rosenkohl
  • 125 gr Karotten
  • 1 Schale Kresse
  • 100 gr Rucola
  • 250 gr Champignons
  • 800 gr Rote Bete
  • 100 gr Feldsalat

Zubereiten lässt sich damit ein leckerer Rosenkohlauflauf, eine cremige Topinambursuppe, Ofenkürbis mit Feta, leichte Rucola-Pasta und ein Rote-Bete-Gulasch für kalte Tage. Für eine tägliche Hauptmahlzeit schlagen also pro Person über die gesamte Woche hinweg 12,50 Euro zu Buche. Zwar kommen noch die Kosten für Nudeln, Öl, etc. dazu, doch der Preis pro Person beträgt dafür unter zwei Euro pro Tag. Einige Gerichte reichen dabei sogar für zwei Tage, um Euch das tägliche Kochen zu ersparen.

Kürbis mit Feta ist im Herbst ein preiswertes Gericht, das auch das Klima schont. 

Und weil die Ökokiste bis zu Euch nach Hause liefert, spart Ihr zusätzlich Zeit. Unsere Lieferung ist im übrigen auch nachhaltig: Wir arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung unserer CO2-Bilanz, indem wir unsere Fahrtstrecken optimieren und viele Betriebe liefern mit Elektroantrieb und/oder Lastenrad aus. So konnten wir die gefahrenen Kilometer pro gelieferter Kiste im Verbandsschnitt auf 2,3 senken – und das ist noch nicht Ende der Fahnenstange. Wie immer lohnt es sich hier genau hinzuschauen: Wir reden von den Kilometern, die ein Salatkopf vom Ökokisten-Betrieb bis zu Euch macht und der zuvor in den meisten Fällen lediglich dort vom Feld in die Kiste gewandert ist. Kauft Ihr einen Salatkopf im Supermarkt um die Ecke, hat der in der Regel bereits vorher deutlich mehr Kilometer zurückgelegt.

Rosenkohlauflauf: Soulfood für mehrere Personen. Mehr saisonale Rezepte findet Ihr in unserer Rezepte-Übersicht.

Weniger Fleisch: schont Geldbeutel und Klima

Die steigenden Preise machen sich auch an der Fleischtheke bemerkbar. Bei einem jährlichen Fleischkonsum von durchschnittlich 60,5 Kilogramm pro Kopf in Deutschland [1] geht das ordentlich ins Geld. Und auf Kosten des Klimas: Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen geht davon aus, dass 18 Prozent der Treibhausgas-Emissionen auf die Fleischproduktion zurückzuführen sind. Ergänzt man seinen Speiseplan um vegetarische Gerichte, verbessert das die persönliche Klimabilanz erheblich. Nach Schätzungen des Umweltbundesamtes entstehen bei der Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch bis zu 28 Kilogramm Treibhausgase, bei Gemüse und Obst sind es weniger als ein Kilogramm.[2] Egal, ob man komplett auf Tierisches verzichtet oder einfach für mehr Gemüse auf dem Teller sorgt: beides hilft sowohl Klima als auch Geldbeutel. Ein Chili con Carne schmeckt mit der Hälfte an Hackfleisch mindestens genauso lecker – oder aber Ihr lasst es ganz weg und ersetzt es beispielsweise durch gelbe Linsen.

Bio ist nicht alltagstauglich? Und ob. Überzeuge dich selbst und finde noch heute deinen Ökokiste-Lieferbetrieb.

Eine Ökokiste mit Bio-Obst und -Gemüse aus der Region: Bequem geliefert und frisch vom Feld.

Bio für jeden Tag – geht das?

 

Wenn die Preise für Gas und Lebensmittel steigen, haben viele Verbraucher*innen Bedenken, vermeintlich teurere Bio-Produkte in den Einkaufskorb zu packen. „Vermeintlich“ deshalb, weil bei ganzheitlicher Betrachtung inklusive der verursachten Umweltschäden konventionelle Lebensmittel sogar teurer sind als Bio-Waren – darüber lest Ihr mehr im Artikel „Real Costs“. Doch ungeachtet dessen haben wir Tipps für euch gesammelt, die gleichzeitig Geldbeutel und Umwelt schonen.

Saisonal und regional

Ein Blick auf den Saisonkalender lohnt sich nicht nur, um möglichst klimafreundlich einzukaufen. Saisonales Obst und Gemüse ist auch günstiger, da das Angebot in der Erntezeit groß ist und die Preise dementsprechend sinken. Was in der Umgebung wächst, muss nicht von weit her herangekarrt werden, weist damit eine bessere CO2-Bilanz auf und schmeckt einfach besser, da es reif geerntet werden kann. Zudem stecken deutlich mehr Vitalstoffe darin.

Was in der Umgebung wächst, hat keine langen Wege hinter sich und ist saisonal einfach verfügbar.

Richtige Lagerung

Die einfachste Wahrheit überhaupt: Am teuersten sind die Lebensmittel, die Ihr gar nicht verzehrt sondern in den Müll werft. Natürlich passiert es jedem mal, dass es irgendwie anders läuft als geplant. Damit dann die bereits eingekauften Lebensmittel nicht verderben, sollten sie optimal gelagert werden. Wusstest Du zum Beispiel, dass Äpfel ein Reifebeschleuniger für anderes Obst in der Schale sind? Und dass Tomaten nicht in den Kühlschrank gehören? Was tust Du, damit Spargel möglichst lange knackig bleibt? Oder war Dir klar, dass Frühlingszwiebeln wirklich ewig halten und sogar noch nachwachsen, wenn Du sie in ein Glas Wasser stellst? Unsere Ökokisten-Betriebe stehen Euch mit Lagertipps, Rat und Tat zur Seite. Mehr Tipps rund um saisonales Bio-Obst und -Gemüse findet Ihr auf unserem Blog.

Mit einer Ökokiste durch die ganze Woche

Das Kochen mit frischen und unverarbeiteten Lebensmitteln ist gesund und kostengünstiger als Fertiggerichte. Zudem fällt in der Regel nur ein Bruchteil an Verpackungsmüll an und man weiß ganz genau, was auf dem eigenen Teller landet. Es gilt dabei immer: Eine gute Planung spart viel Geld – und geht mit der Ökokiste ganz einfach. Saisonal und regional liefern unsere Bio-Lieferbetriebe frisches Bio-Obst und -Gemüse zu Euch nach Hause. Dass Bio dabei nicht teuer ist, wenn Ihr selbst kocht, gut lagert und clever haushaltet, zeigen wir Euch an einem Beispiel: Wir rechnen mit einer durchschnittlichen Winterkiste voll mit heimischem, saisonalem Gemüse für zwei Personen. Kosten: 25 Euro, inklusive Lieferung direkt vor Eure Haustüre. Die Preise variieren natürlich je nach Jahreszeit – wir haben mal eine Beispielkiste für Euch gepackt. Darin könnten etwa enthalten sein:

  • 650 gr Topinambur
  • 500 gr Zwiebeln
  • 1 kg Hokkaido
  • 800 gr Rosenkohl
  • 125 gr Karotten
  • 1 Schale Kresse
  • 100 gr Rucola
  • 250 gr Champignons
  • 800 gr Rote Bete
  • 100 gr Feldsalat

Zubereiten lässt sich damit ein leckerer Rosenkohlauflauf, eine cremige Topinambursuppe, Ofenkürbis mit Feta, leichte Rucola-Pasta und ein Rote-Bete-Gulasch für kalte Tage. Für eine tägliche Hauptmahlzeit schlagen also pro Person über die gesamte Woche hinweg 12,50 Euro zu Buche. Zwar kommen noch die Kosten für Nudeln, Öl, etc. dazu, doch der Preis pro Person beträgt dafür unter zwei Euro pro Tag. Einige Gerichte reichen dabei sogar für zwei Tage, um Euch das tägliche Kochen zu ersparen.

Kürbis mit Feta ist im Herbst ein preiswertes Gericht, das auch das Klima schont. 

Und weil die Ökokiste bis zu Euch nach Hause liefert, spart Ihr zusätzlich Zeit. Unsere Lieferung ist im übrigen auch nachhaltig: Wir arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung unserer CO2-Bilanz, indem wir unsere Fahrtstrecken optimieren und viele Betriebe liefern mit Elektroantrieb und/oder Lastenrad aus. So konnten wir die gefahrenen Kilometer pro gelieferter Kiste im Verbandsschnitt auf 2,3 senken – und das ist noch nicht Ende der Fahnenstange. Wie immer lohnt es sich hier genau hinzuschauen: Wir reden von den Kilometern, die ein Salatkopf vom Ökokisten-Betrieb bis zu Euch macht und der zuvor in den meisten Fällen lediglich dort vom Feld in die Kiste gewandert ist. Kauft Ihr einen Salatkopf im Supermarkt um die Ecke, hat der in der Regel bereits vorher deutlich mehr Kilometer zurückgelegt.

Rosenkohlauflauf: Soulfood für mehrere Personen. Mehr saisonale Rezepte findet Ihr in unserer Rezepte-Übersicht.

Weniger Fleisch: schont Geldbeutel und Klima

Die steigenden Preise machen sich auch an der Fleischtheke bemerkbar. Bei einem jährlichen Fleischkonsum von durchschnittlich 60,5 Kilogramm pro Kopf in Deutschland [1] geht das ordentlich ins Geld. Und auf Kosten des Klimas: Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen geht davon aus, dass 18 Prozent der Treibhausgas-Emissionen auf die Fleischproduktion zurückzuführen sind. Ergänzt man seinen Speiseplan um vegetarische Gerichte, verbessert das die persönliche Klimabilanz erheblich. Nach Schätzungen des Umweltbundesamtes entstehen bei der Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch bis zu 28 Kilogramm Treibhausgase, bei Gemüse und Obst sind es weniger als ein Kilogramm.[2] Egal, ob man komplett auf Tierisches verzichtet oder einfach für mehr Gemüse auf dem Teller sorgt: beides hilft sowohl Klima als auch Geldbeutel. Ein Chili con Carne schmeckt mit der Hälfte an Hackfleisch mindestens genauso lecker – oder aber Ihr lasst es ganz weg und ersetzt es beispielsweise durch gelbe Linsen.

Bio ist nicht alltagstauglich? Und ob. Überzeuge dich selbst und finde noch heute deinen Ökokiste-Lieferbetrieb.

Eine Ökokiste mit Bio-Obst und -Gemüse aus der Region: Bequem geliefert und frisch vom Feld.

Lebensmittel­verschwendung: Einfälle gegen Abfälle

 

Rund elf Millionen Tonnen an Lebensmitteln landen in Deutschland jährlich im Müll. Mehr als die Hälfte davon stammt aus privaten Haushalten. Diese Strategien helfen Euch, weniger Lebensmittel wegzuwerfen.

Regelmäßig muss der EU-Kommission vorgelegt werden, wie viele Lebensmittelabfälle entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette anfallen. Ein kürzlich erschienener Bericht zeigt: Im Jahr 2020 wanderten rund 11 Millionen Tonnen an Lebensmitteln in den Müll. Unvorstellbare Menge? In etwa ist sie vergleichbar mit dem Gewicht von 58.000 Blauwalen![1] Dieser riesige Berg an Abfall besteht vor allem aus übrig gebliebenen Speiseresten und nicht verkauften Lebensmitteln, aber auch aus einzelnen Bestandteilen wie beispielsweise Nussschalen, Kaffeesatz oder Gemüseabfällen.

Den Großteil verursachen private Haushalte: Etwa 78 Kilogramm schmeißt jede Person im Durchschnitt in Deutschland jedes Jahr in den Müll, schätzt das Statistische Bundesamt.[2] Meist sind es vermeidbare Lebensmittelabfälle wie frisches Obst und Gemüse, Brot und Backwaren gefolgt von Getränken und Milchprodukten.[3]

Nicht nur die Knolle vom Radieschen ist für den Teller geeignet: Aus den Blättern kann man zum Beispiel ein leckeres Pesto zaubern. 

Verschwendung vermeiden? So geht’s

Tipp 1: Alles verputzen!

Es ist mittlerweile bekannt, dass bei einem Apfel in der Schale die meisten Nährstoffe enthalten sind. Aber wusstet Ihr, dass das bei Rote Bete oder Hokkaido-Kürbis genauso ist? „Leaf to Root“ heißt der Ansatz der Schweizer Journalistin Esther Kern, die alles an einem Obst und Gemüse nutzen möchte – vom Blatt bis zur Wurzel. In der konventionellen Produktion sind diese Teile häufig stark mit Pestiziden belastet. Daher ist es wichtig, ökologisch erzeugte Lebensmittel zu verwenden. Bio-Obst und -Gemüse aus Eurer Ökokiste könnt Ihr natürlich bedenkenlos mit Haut und Haaren verzehren – die Weiterverarbeitung von Schalen, Blättern und Wurzeln ist Eurer Kreativität überlassen.

Das Rezept für dieses leckere Radieschengrün-Pesto findet Ihr hier.

Tipp 2: Genau hinschauen und vorsorgen!

Am besten macht Ihr Euren Koch- und Einkaufsplan für die Woche in einem Rutsch. So könnt Ihr sicher sein, dass Ihr Eure Einkäufe verbraucht und sie nicht alt werden. Viele Ökokisten-Betriebe bieten übrigens auch Kochkisten an, bei denen Ihr das Rezept und alle entsprechenden Zutaten in den hochgerechneten Mengen, die Ihr benötigt, bequem nach Hause geliefert bekommt. Oft lassen sich Lebensmittel auch noch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verzehren: Blick- und Geruchsprobe helfen hier weiter.

Tipp 3: Nicht Schnell-schnell!

Die ToGo-Verpflegung trägt ebenfalls zum Müllproblem bei. Reicht die Zeit zwischen den Meetings nicht, landet der Rest des Sandwiches aus dem Kühlregal neben den unzähligen Verpackungen im Müll. So entstehen jährlich fast zwei Tonnen Lebensmittelabfälle. Wie man das vermeidet: Gesunder Menschenverstand, selbst kochen und gut planen, dann bleibt nämlich oft noch etwas für den nächsten Tag übrig. In vielen Rezeptvorschlägen aus der Ökokiste findet Ihr Tipps, wie sich Reste am Folgetag noch lecker zubereiten lassen. Fertig ist damit das nächste leckere Mittagessen für die Arbeit – und günstiger ist es obendrein.

Lust auf Kochen? Regional und saisonal? In unserer Rezeptdatenbank findest Du Tipps und Rezepte rund ums Jahr. 

Tipp 4: Reste nutzen!

Der Handel hat mit 0,8 Millionen Tonnen einen vergleichsweisen geringen Anteil an der Entstehung von Lebensmittelabfällen. Apps wie Too Good To Go helfen den Verbraucher*innen dabei, Lebensmittel zu kaufen, die andernfalls entsorgt werden würden. Noch besser ist es, gar keine überflüssigen Lebensmittel zu produzieren. Da die Ökokisten-Betriebe – im Gegensatz zu Lieferbetrieben, die on-demand liefern – aufgrund des Bestellvorlaufs ihre benötigten Warenmengen gut planen können, bleibt in der Regel nicht viel übrig. Und wenn doch mal Reste entstehen, stellen viele Betriebe sie den Tafeln oder anderen gemeinnützigen Initiativen zur Verfügung.

Tipp 5: Selbst ernten!

Weißt Du was eine Nachernte ist? Wie das Wort schon sagt – das ist eine Ernte nach der eigentlichen Ernte. Weil sich nicht alle Feldfrüchte für den Verkauf eignen, etwa aufgrund von Beschädigungen oder ihrer Größe, können sie regulär nicht geerntet werden und werden wieder untergepflügt. Schade drum – denn trotz Macken kann dieses Gemüse selbstverständlich gut schmecken. Es gibt deshalb landwirtschaftliche Betriebe, die zur Nachernte einladen und allen, die mitmachen möchten, damit ein fröhliches Ernteerlebnis und volle Körbe bescheren. Auch einige Ökokisten-Betriebe organisieren Nachernten. Schaut doch mal, ob es das auch in Eurer Nähe gibt.

Nachernte am Ökokisten-Betrieb Bioland Lammertzhof: Spaß und Erlebnis für Groß und Klein – und dazu noch ein Zeichen gegen die Verschwendung.

Bewusst konsumieren

Wir alle sind dafür verantwortlich, unseren Beitrag zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen zu leisten. Mit der Ökokiste möchten wir es Euch leicht machen, das eigene Ernährungs- und Konsumverhalten umzustellen. Um Euch und der Umwelt etwas Gutes zu tun, kann selbst eine kleine Veränderung Großes bewirken. Auch darüber im Freundes- und Familienkreis zu sprechen, kann etwas bewegen und Leute davon begeistern, sich aktiv gegen die Lebensmittelverschwendung einzusetzen.

Ihr wollt noch mehr gegen Lebensmittelverschwendung unternehmen? Weitere Tipps findet Ihr hier.

 

Bilder: Verband Ökokiste e.V. Lammertzhof 

Kürbissuppe asiatisch.

Ökokisten-Rezept des Monats Oktober 2022.

Für ca. 4 Portionen

Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten 

  • 800 g Hokkaido-Kürbis
  • 200 g Möhren
  • 100 g Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer (25-50 g nach Belieben)
  • 1 EL Currypulver
  • 1 Prise Chilipulver
  • 400 g Saftorangen
  • 1 Zitrone
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 400 ml Kokosmilch
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Butter oder Kokosöl
  • 2 EL Sojasauce
  • Salz, Pfeffer

1. Schritt

Kürbis waschen, vierteln, entkernen, mit Schale in grobe Stücke schneiden. Möhren putzen, in Würfel schneiden.

2. Schritt

Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch häuten und fein würfeln. Curry und Chilipulver bereitstellen. Orangen und Zitrone auspressen. Petersilie fein hacken.

3. Schritt

In einem großen Topf Zwiebeln und Knoblauch in Butter oder Kokosöl anschwitzen, Kürbis- und Möhrenwürfel hinzufügen, kurz anrösten. Ingwer, Curry, Chili, Orangensaft, Zitronensaft, Kokosmilch und Gemüsebrühe dazugeben, einmal aufkochen lassen und bei geschlossenem Topf unter gelegentlichem Rühren 25 min. köcheln lassen.

4. Schritt

Mit einem Pürierstab fein pürieren. Sojasauce unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit Petersilie servieren.

Unser Tipp

  • Etwas Zitronenschale oder Orangenschale an die Suppe reiben.
  • Gut schmeckt die Suppe auch mit Koriandergrün.