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Rhabarberkuchen ohne Mehl.

Ökokisten-Rezept des Monats Mai 2022.

Zubereitungszeit:

ca. 1 Stunde inkl. Backzeit 

  • 220 g Butter, zimmerwarm

  • 600 g Rhabarber (geputzt)

  • 6 Eier Gr. L, kalt

  • 220 g Zucker + 1 EL Zucker

  • 1 Päckchen Vanillezucker

  • 300 g Haselnüsse oder Mandeln, gemahlen

  • 1 Päckchen Vanillepudding-Pulver

  • Fett für die Form (Springform oder Backblech)

  • 1 Becher Sahne

1. Schritt

Rhabarber in 1 cm große Stücke schneiden und in einer Schüssel mit 1 EL Zucker vermengen. Zugedeckt stehen lassen.

2. Schritt

Backofen auf 180°C vorheizen. Den Boden einer Springform (28 cm Durchmesser) oder eines Bleches (ca. 24×32 cm) mit Backpapier auslegen. Seitenränder mit Butter bestreichen.

3. Schritt

4 der Eier trennen. Das Eiweiß in einer Schüssel zu Eischnee schlagen und 100 g Zucker einrieseln lassen. 2 Minuten weiter schlagen, bis der Schaum ganz fest ist.

4. Schritt

In einer anderen Schüssel Butter mit den restlichen 120 g Zucker schaumig schlagen, die restlichen 2 Eier und die Eigelbe nach und nach unterrühren. Die gemahlenen Nüsse mit dem Puddingpulver vermengen und löffelweise unterrühren, zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben.

5. Schritt

Die Masse in der Form verteilen und glatt streichen. Nun die Rhabarberstücke gleichmäßig darauf verteilen; sie sinken während des Backens zum Teil in den Teig ein.

6. Schritt

Kuchen für etwa 40 Minuten (je nach Form) backen. Er ist fertig, wenn er leicht gebräunt ist.

7. Schritt

Sahne mit dem Vanillezucker aufschlagen und zusammen mit dem lauwarmen oder kalten Kuchen servieren.

Unser Tipp

Den Kuchen mit Puderzucker bestäuben oder mit gehackten Mandeln oder Haselnüssen bestreuen.

Bärlauch-Frittata.

Ökokisten-Rezept des Monats April 2022.

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten plus 20 Minuten Backzeit

  • 600 g festkochende Kartoffeln

  • 3 EL Bratöl (z.B. Rapsöl)

  • 1 Bund Bärlauch

  • 1 Bund Petersilie (glatt) oder gemischte frische Kräuter

  • 180g Fetakäse

  • 8 Eier

  • Pfeffer

  • Salz

  • 1 Prise Muskatnuss, gerieben

1. Schritt

Den Backofen auf 200° C vorheizen. Den Bärlauch sowie die Petersilie waschen, gut abtrocknen und ein paar Blätter für die Deko zu Seite legen und den Rest an Bärlauch und Petersilie grob hacken.

2. Schritt

In einem Gefäß die Eier verquirlen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Den gehackten Bärlauch und die Petersilie dazugeben und untermengen.

3. Schritt

Die Kartoffeln schälen, in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und in einer ofenfesten erhitzten Pfanne in dem Öl anbraten. Den Fetakäse in kleine Würfel schneiden, über die Kartoffeln geben und durchmengen.

4. Schritt

Die Eimischung gleichmäßig über die Kartoffeln und den Käse gießen und nicht mehr umrühren. Mit den zurückgelegten Blättern dekorieren.

5. Schritt

Die Pfanne in den vorgeheizten Ofen geben, die Frittata ca. 15-20 Minuten backen, bis sie goldbraun ist. Die Frittata kann warm oder kalt serviert werden.

Unser Tipp

Als Topping eignen sich geröstete Pinienkerne. Die Frittata eignet sich als Hauptspeise oder als Beilage zu einem Salat, z.B. aus Radieschen, Gurke und Kopfsalat.

Topinamburbrot mit Kressebutter.

Ökokisten-Rezept des Monats März 2022.

Zubereitungszeit:

ca. 1 Stunde und 20 Minuten (plus Gehzeit), für 1 Brot

  • 500 g Topinambur
  • 2 EL Thymian (getrocknet)
  • 20 g Hefe (frisch)
  • 125 ml Buttermilch
  • 500 g Dinkelmehl
  • Mehl zum Ausstäuben
  • 2 Packungen Kresse
  • 125 g Butter
  • TL Meersalz

1. Schritt

Topinambur in kochendem Salzwasser 20 Minuten garen. Dinkelmehl, Thymian und Salz in einer großen Schüssel mischen.

2. Schritt

Topinambur abgießen, unter kaltem Wasser abschrecken und schälen. Buttermilch, Hefe und Topinambur zusammen pürieren und zum Mehl geben. Mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig verkneten. Sollte der Teig sehr kleben, kann weiteres Mehl untergeknetet werden. An einem warmen Ort den Teig abgedeckt 2 Stunden gehen lassen.

3. Schritt

Einen Gärkorb (26 cm Durchmesser) dick mit Mehl ausstäuben (alternativ eine Schüssel mit einem Küchentuch auslegen und bemehlen). Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kräftig durchkneten, zu einer Kugel formen und im Gärkorb zugedeckt 45 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 220°C vorheizen, einen mit Wasser gefüllten Suppenteller auf den Backofenboden stellen.

4. Schritt

Ein Blech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf stürzen. Ohne Korb auf der 2. Schiene von unten 15 Minuten backen, danach die Temperatur auf 200°C reduzieren und das Brot weitere 35 Minuten backen. Brot auf einem Rost abkühlen lassen.

5. Schritt

In der Zwischenzeit 125 g weiche Butter schaumig rühren, 1/2 TL Meersalz und kleingehackte Kresse unterrühren. Ziehen lassen und zu dem Brot servieren.

Schwarzwurzelsuppe mit Topping.

Ökokisten-Rezept des Monats Februar 2022.

Zubereitungszeit:

ca. 35 Minuten, für 2 -3 Personen

  • 2 Schalotten
  • 2 El Rapsöl
  • 2 El Butter
  • 400 g Schwarzwurzeln
  • 100 g Kartoffeln
  • 1 Zitrone
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 400 ml Kokosmilch
  • 150 g Austernseitlinge
  • 1 Packung Kresse
  • Salz
  • Pfeffer

 

1. Schritt

Schalotten schälen und in feine Halbringe schneiden. Jeweils ein EL Öl und Butter in einem mittelgroßen Topf erhitzen, die Schalotte hinzugeben und bei mittlerer Hitze ca. 4 Minuten anschwitzen.

2. Schritt

Schwarzwurzeln und Kartoffeln waschen, schälen, in grobe Stücke schneiden und zu den Schalotten geben. Alles zusammen weitere 4 Minuten andünsten.

3. Schritt

Das Ganze mit dem Saft einer ausgepressten Zitrone ablöschen. Mit heißer Gemüsebrühe aufgießen und einmal aufkochen lassen. Anschließend bei niedriger bis mittlerer Hitze 15 Minuten mit geschlossenem Deckel garen lassen, gelegentlich umrühren.

4. Schritt

Austernpilze in dünne Streifen schneiden. Das restliche Öl und die restliche Butter in einer Pfanne stark erhitzen. Die Pilze in die erhitzte Pfanne geben und unter ständigem Wenden vorsichtig sehr knusprig-kross anbraten, salzen und pfeffern.

5. Schritt

Mit einem Pürierstab die Suppe eine Minute lang fein pürieren. Anschließend die Kokosmilch hinzugeben und nochmals kurz aufkochen lassen.

6. Schritt

Die Suppe mit den gerösteten Austernpilzen und der Kresse garnieren und genießen.

Unser Tipp

Lecker ist es, die Suppe mit ein paar Tropfen Zitronen-Würzöl zu beträufeln. 

Tagliatelle mit pikantem Weißkohl.

Ökokisten-Rezept des Monats Januar 2022.

Zubereitungszeit:

ca. 45 Minuten, für 2 Personen

  •  250 g Tagliatelle
  • 200 g Weißkohl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Chili/Peperoni
  • 1 walnussgroße Ingwerknolle
  • 1 TL scharfer Senf
  • 3 EL Rapsöl
  • 2 TL asiatische Gewürze
  • 1 Prise Salz
 

1. Schritt

Ingwer schälen, Chili/Peperoni entkernen und beides grob hacken. Mit dem Senf und 5 EL Wasser fein pürieren. Zwiebeln in Streifen und den Kohl ganz fein schneiden.

2. Schritt

Einen Topf mit Wasser für die Nudeln aufsetzen und 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebel in der Pfanne goldgelb braten, den Kohl hinzufügen und diesen 5 Minuten unter Rühren dünsten. Die Nudeln nebenbei ins kochende Wasser geben und 4 Minuten kochen.

3. Schritt

Den fertigen Kohl in eine Schüssel geben, salzen und die Hälfte der Chilipaste dazugeben und vermengen. Die fertigen Nudeln abschütten und mit der restlichen Chilipaste vermengen.  

4. Schritt

In die benutzte Pfanne das restliche Öl geben und die Gewürze darin kurz anrösten. Dann werden sie unter den Kohl gehoben.

5. Schritt

Beides auf einem Teller anrichten und warm genießen.

Unser Tipp

Als Alternative zu der scharfen Paste kann weniger Chili/Peperoni oder auch mittelscharfer Senf verwendet werden. Wer gar nicht scharf essen möchte, kann ein milderes Basilikumpesto nehmen.

Orangen-Mandel-Kuchen.

Ökokisten-Rezept des Monats Dezember 2021.

Zubereitungszeit:

ca. 130 Minuten, davon 100 Minuten Koch-/Backzeit. Zusätzlich 1/2 Tag Abkühlzeit / für ca. 12 Stücke

  • 4 Orangen

  • 5 Eier (Gr. M), kalt

  • 400 g Zucker

  • 1 Beutel Vanillezucker

  • 1 Prise Salz

  • 300 g Mandeln gemahlen

  • 200 g Kuvertüre Zartbitter

  • 50 g Butter

1. Schritt

Orangen heiß waschen. Von einer Orange die Hälfte der Schale in Zesten reißen, die andere Hälfte quer in etwa 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und zur Seite legen. Die anderen Orangen komplett in einen Topf mit Wasser legen bis sie gut schwimmen und mit Deckel eine Stunde lang köcheln, um die Bitterstoffe in der Schale zu reduzieren.

2. Schritt

Ofen auf 180°C vorheizen, eine Springform (28 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen.

3. Schritt

Die Orangen vorsichtig aus dem Topf nehmen, ausdampfen lassen, teilen, die Kerne entfernen und nun die Orangen komplett mit Schale pürieren.

4. Schritt

Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz mit einem Handrührgerät steif schlagen. In einem anderen Gefäß Eigelb cremig schlagen, 300 g Zucker und Vanillezucker dazu rieseln lassen und gut unterrühren, dann das Orangenpüree und die Mandeln untermengen. Nun noch vorsichtig den Eischnee unterheben. Die Masse in die Springform geben, glatt streichen und im Ofen 40-45 Minuten goldbraun backen, bis an einem eingesteckten Holzstäbchen kein Teig mehr kleben bleibt. Aus Ofen herausnehmen und abkühlen lassen.

5. Schritt

Während der Kuchen im Ofen ist, die Orangenscheiben kandieren. Dazu 100 ml Wasser in einem Topf erhitzen, 100 g Zucker darin auflösen, die Orangenscheiben dazu geben und so lange bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Scheiben fast durchsichtig sind, ggf. Wasser nachgeben. Die Scheiben herausnehmen und auf Butterbrotpapier abkühlen lassen und vierteln.

6. Schritt

Wenn der Kuchen abgekühlt ist, in einem Topf Wasser erhitzen und darauf eine Schüssel (am besten aus Metall) positionieren. Die Kuvertüre in kleine Stücke brechen und im Wasserbad zusammen mit der Butter unter Rühren schmelzen. Achtung: Die Schüssel darf keinen Kontakt mit dem Wasser haben, sonst wird die Schokolade zu heiß und es kommt zur Phasentrennung. Auch ist darauf zu achten, dass kein Wasser in die Schüssel mit der Schokolade kommt. Die zerlassene Kuvertüre über den Kuchen gießen und mit einem Messer verteilen. Wenn der Guss etwas abgekühlt ist, 12 der kandierten Orangenviertel auf dem Kuchen verteilen, ebenso die Orangenzesten.

Unser Tipp

Es bietet sich an, den Kuchen über Nacht abkühlen zu lassen, da dadurch das Orangenaroma noch schön durchziehen kann. Eine Prise Zimt und Kardamom in der Schokolade gibt dem Kuchen eine adventliche Note.

Rosenkohlgratin.

Ökokisten-Rezept des Monats November 2021.

Zubereitungszeit:

ca. 50 Minuten, davon 30 Minuten Backzeit / für ca. 2 Portionen als Hauptgericht oder ca. 4 Portionen als Beilage

  • 800 g Rosenkohl
  • 100 g Emmentaler
  • 3 Eier
  • 200 ml Sahne
  • 150 g Crème Fraiche
  • 50 g gehackte Haselnüsse (alternativ Walnüsse)
  • Thymianblättchen (1 EL frisch oder 1 TL getrocknet)
  • Gemüsebrühe
  • 1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben
  • Salz, Pfeffer
  • Fett für die Form

1. Schritt

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Den Rosenkohl putzen und entlang des Strunks halbieren. In einen Topf geben, mit heißer Gemüsebrühe bedecken und für 10 Minuten bei geringer bis mittlerer Hitze köcheln lassen – Topf dabei offen lassen.

2. Schritt

In der Zwischenzeit die Eier aufschlagen und verrühren, Sahne und Crème Fraîche dazugeben, alles gut verrühren. Thymianblättchen unterrühren. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken. Käse fein reiben.

3. Schritt

Den Rosenkohl abgießen (Tipp: wenn man die Brühe auffängt, kann man diese als Grundlage für eine feine Gemüsesuppe verwenden) und in eine gefettete Auflaufform (rund, ca. 26 cm Durchmesser) geben. Die Ei-Sahne-Masse darüber gießen. Mit dem Käse bestreuen, die gehackten Haselnüsse darüber verteilen.

4. Schritt

In die Mitte des vorgeheizten Ofens geben und 30 Minuten backen, warm servieren.

Unser Tipp

  • Das Gratin schmeckt sehr gut mit Speckwürfeln, die man in einer Pfanne anbrät und unter den Rosenkohl mischt. 

  • Als Hauptgericht lässt sich das Gratin wunderbar mit einem Feldsalat ergänzen. Als Beilage eignet es sich zu Kartoffeln, Gnocchi oder Fleisch. 

Herbstliches Rüben-Risotto.

Ökokisten-Rezept des Monats Oktober 2021.

Zubereitungszeit: ca. 40 min. / Für 3 Personen

  • 150 g Schalotten (etwa 4 Stück)

  • 2 Knoblauchzehen

  • 300 g rote Bete (frisch)

  • 300 g Steckrübe

  • 1 mittelgroße Möhre

  • 250 g Risotto Reis

  • 1 EL Honig

  • 2 EL Weißweinessig (oder Apfelessig oder ein Schuss Weißwein)

  • ca. 1 Liter Gemüsebrühe

  • 150 g Parmesan

  • 1 Päckchen Kresse (oder Schnittlauch)

  • 2 EL Olivenöl

  • Salz, Pfeffer

  • evtl. Rosmarin (frisch oder getrocknet)

1. Schritt

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Schalotten abziehen und fein würfeln. Knoblauchzehen ebenfalls klein würfeln. Die rote Bete, die Steckrübe und die Möhre in ca. 1 cm große Würfel schneiden.

2. Schritt

Den Parmesan fein reiben. Mit der Hälfte davon mit einem Teelöffel kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und vorsichtig flach drücken. Wer mag, kann etwas Rosmarin darauf verteilen. In den Backofen schieben und in etwa 8-9 Minuten goldgelb backen. Aus dem Ofen nehmen, das Backpapier vom Blech ziehen und die zerlaufenen Parmesan-Plätzchen abkühlen lassen.

3. Schritt

In der Zwischenzeit die Zwiebeln in einem mittelgroßen Topf in dem Olivenöl glasig andünsten. Knoblauch hinzugeben, kurz umrühren. Nun die Gemüsewürfel ebenfalls kurz mitdünsten. Den Honig darunterrühren, kurz karamellisieren lassen und 2 EL Weißweinessig ablöschen. Den Reis unterrühren.

4. Schritt

Nun etwa ein Drittel der Gemüsebrühe angießen. Gut rühren und bei milder Hitze und offenem Topf einköcheln lassen. Rechtzeitig das zweite Drittel Brühe hinzufügen und unter häufigem Rühren einköcheln lassen; ebenso mit dem Rest der Gemüsebrühe verfahren, bis der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat und das Risotto cremig geworden ist.

5. Schritt

Parmesan unterrühren.

6. Schritt

Mit Kresse (oder Schnittlauchröllchen) bestreuen und mit den Parmesan-Plätzchen servieren.

Unser Tipp

  • Zum Risotto passt auch gut ein untergerührter Ziegenfrischkäse und ein Topping aus halbierten Walnüssen.

Zwiebelkuchen ohne Hefe.

Ökokisten-Rezept des Monats September 2021.

Zubereitungszeit: ca. 80 min., davon 35-40 min. Backzeit / für 6 Personen

Für den Boden:

  • 250 g Magerquark
  • 1 Ei (Gr. M)
  • 7 EL Pflanzenöl (z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
  • 1/2 TL Salz
  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Fett für das Backblech (hoch, Innenmaß ca. 40 x 30cm)

Für den Belag:

  • 1 kg gelbe Zwiebeln
  • 1 kg rote Zwiebeln
  • 1 Bund Lauchzwiebeln (oder Schnittlauch)
  • 50 g Butter
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 1 EL Kümmel (wer mag)
  • 5 Eier (Gr. M)
  • 400 g Schmand
  • 1 EL Paprikapulver (edelsüß)
  • 1/4 TL Muskatnuss, am besten frisch gerieben
  • Salz, Pfeffer

1. Schritt

Das Backblech ordentlich einfetten. Für den Boden Quark, Ei, Öl und Salz mit dem Handmixer verrühren. Mehl und Backpulver gut vermischen, mit der Quarkmasse verrühren und zu einem festen, glatten Teig verkneten.

2. Schritt

Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen, das Backblech damit belegen und die Ränder etwa 1,5 cm hochziehen. Backblech zur Seite stellen.

3. Schritt

Die Zwiebeln schälen und fein würfeln, ebenso die Lauchzwiebeln, dabei das Zwiebelgrün in feine Ringe schneiden und die Hälfte des Grüns für das spätere Bestreuen zur Seite stellen (Schnittlauch in Ringe schneiden, die Hälfte unter die die Zwiebeln rühren, die andere Hälfte zum Bestreuen zur Seite stellen).

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

4. Schritt

Die Zwiebeln mit Butter und Öl in einem großen Topf mit Salz, Pfeffer und optional Kümmel in ca. 15 min. glasig dünsten, dabei mehrfach wenden. In einer großen Schüssel etwas abkühlen lassen.

5. Schritt

In der Zwischenzeit die restlichen Eier mit dem Schmand, dem Paprikapulver und Muskatnuss verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Zwiebelmischung dazugeben, alles gut vermengen.

5. Schritt

Die Masse auf den Teig geben und auf der mittleren Schiene ca. 35-40 Minuten goldgelb backen. Mit den zur Seite gestellten grünen Lauchzwiebelringen (oder dem Schnittlauch) bestreuen und lauwarm servieren.

Unser Tipp

  • Zum Kuchen passt ein grüner Salat und Federweißer oder Weißwein.
  • Wer Speck auf dem Zwiebelkuchen mag, kann ca. 200 g (oder nach Belieben) feingewürfelt vor den Zwiebeln in der Pfanne auslassen, danach die Zwiebeln nach Rezept zugeben.

Gebackene Aubergine mit Zitronen-Dip.

Ökokisten-Rezept des Monats August 2021.

Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde, davon 30 min. Backzeit / für 4 Personen

  •  4 kleine Auberginen (je ca. 250 g)
  • 500 g Tomaten
  • 300 g Mozarella
  • 1 Bund Petersilie
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Zitrone
  • 500 g Joghurt (3,5% Fett oder griechischer Joghurt)
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Öl für das Blech oder die Auflaufform

1. Schritt

Die Auberginen der Länge nach im Abstand von ca. 1,5 cm bis zum Stielansatz aufschneiden und auffächern. Kräftig mit Salz bestreuen und 20 Minuten stehen lassen.

2. Schritt

Den Ofen auf 200°C vorheizen. In der Zwischenzeit die Tomaten und den Mozzarella in dünne Scheiben schneiden. Die Petersilie fein hacken und mit 3 sehr fein gehackten oder zerdrückten Knoblauchzehen vermischen.

3. Schritt

Die Auberginen mit Wasser abspülen und mit einem Küchentuch gut trocken tupfen. In einer großen Auflaufform auffächern und die Zwischenräume mit Tomaten- und Mozzarella-Scheiben sowie 2/3 der Petersilienmischung füllen. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen, mit 3 EL Olivenöl beträufeln. Im Ofen etwa 30 Minuten backen. Der Käse sollte goldbraun, die Aubergine weich sein.

4. Schritt

In der Zwischenzeit den Joghurt mit der restlichen Petersilienmischung, 3 EL Zitronensaft und Zitronenabrieb, einer Prise Zucker, Salz, Pfeffer und dem restlichen Olivenöl vermischen.

5. Schritt

Die Aubergine aus dem Ofen nehmen, mit ggf. entstandenem Bratsaft aus der Auflaufform beträufeln und mit dem Dip servieren.

Unser Tipp

  • Zum Salat passt Baguette und ein grüner Salat. Nudeln und Reis als Beilage sind ebenfalls lecker. Die Aubergine kann nach vor dem Servieren auch mit Basilikumblättern oder feingehackter Minze bestreut werden. In den Dip passt auch gut etwas Minze.
  • Wer keine große Auflaufform hat, kann die Scheiben auch dachziegelartig aufeinanderlegen, statt die Aubergine zu fächern.