Was in die Kiste kommt: Molkereiprodukte

Milch, Joghurt & Käse aus ökologischer Tierhaltung.
 

Milch ist nicht gleich Milch: Artgerechte Tierhaltung, eine schonende, nährstofferhaltende Verarbeitung und so wenig Zusatzstoffe wie möglich machen Molkereiprodukte in Bio-Qualität aus. Selbstverständlich gibt es je nach Bio-Siegel Unterschiede in Haltungs- und Produktionsbedingungen, doch gilt für alle Bio-Molkereiprodukte, dass sie aus artgerechter Haltung stammen.

Klar geregelt sind hier Auslauf und Weidemöglichkeit für die Kühe sowie der verfügbare Platz im Stall. Ebenso gibt es Vorschriften für das Futter, es muss bedarfsgerecht und ausgewogen sein und weitgehend vom eigenen Betrieb stammen. Wirkstoffzusätze wie Antibiotika oder Masthilfsmittel sind verboten.

Anbauverbände wie Demeter oder Bioland gehen über diese Vorschriften noch hinaus.

 Felix Kaiser vom Ökokisten-Betrieb Kaiser Biogenuss in Deining

Wie machen wir‘s? 

Ganz klar: Auch alle Molkereiprodukte, die in Ökokisten landen, sind bio-zertifiziert. Ob nun aus eigener Erzeugung, von nahegelegenen Molkereien und Käsereien oder von Bio-Partnerbetrieben aus Österreich, der Schweiz oder Italien: Sie stammen immer aus ökologischer Tierhaltung.

In den Ökokisten-Betrieben mit Tieren sind diese in der Regel Bestandteil einer biodynamischen Kreislaufwirtschaft. Das bedeutet: Der Landwirt hält so viele Tiere, wie er mit seinem Land ernähren kann. Deren Mist verwendet er wiederum, um den Boden fruchtbar und lebendig zu halten – was die Grundlage für gute Lebensmittel ist. Mensch, Pflanze, Tier und Boden werden so zu einem symbiotischen Ganzen.

Am Gärtnerhof Callenberg beispielsweise grast eine Herde des Coburger Fuchsschafes, bei Lotta Karotta sind es Dorperschafe und am Hofbauernhof, am Hofgut Mahlitzsch, am Guidohof sowie am Hofgut Rengoldshausen sind Kühe die Grundlage für den Betriebskreislauf. Und an vielen weiteren Ökokisten-Betrieben tummeln sich natürlich jede Menge weiterer Tiere!