Ein richtiges Öko-Huhn

1 Cent pro Ei für die ökologische Tierzucht

 

Nicht nur zu Ostern ein Thema, das uns am Herzen liegt: Bereits seit 2016 setzt sich der Verband Ökokiste e.V. für das ÖTZ-Projekt „Das Öko-Huhn von morgen“ ein: Viele Betriebe führen pro verkauftem Ei einen Cent an diese Initiative von Demeter und Bioland ab. Einige Betriebe beteiligen sich auch selbst an der Züchtungsarbeit. Wir möchten damit die ökologische Tierzucht tatkräftig unterstützen, um eines Tages ein hundertprozentiges Bio-Ei von einem hundertprozentigen Öko-Huhn zu ermöglichen, das durch und durch ökologisch gehalten werden kann.

Doch warum ist das notwendig, wo es doch schon Bio-Eier gibt?

Was tatsächlich vielen nicht bewusst ist: Zwar werden in Bio-Betrieben die Tiere nach ökologischen Standards gehalten. Und das ist gut und wichtig. Doch handelt es sich bei den Hühnern in der Regel um die Nachkommen von Hochleistungs-Käfigtieren, das heißt, sie sind physiologisch nicht an die ökologische Haltung und Fütterung angepasst.

Die Zuchtinitiative der ÖTZ setzt bei den Ursachen unserer unethischen Geflügelhaltung an: Ihr Ziel ist es, Tiere zu züchten, die optimal für ökologische Haltungs- und Fütterungsbedingungen geeignet sind. Dazu gehört auch, dass männliche Küken nicht mehr als Ausschuss gelten.

Der Weg zu mehr Tierwohl kann also nur über die Verbesserung der „Qualität von Anfang an“ laufen, um sich unabhängig von industriellen Zuchtstrukturen zu machen. Denn mit diesen geht auch das Töten der männlichen Küken einher – das man als Verbraucher in Kauf nehmen muss, selbst wenn man konsequent zu Bio-Eiern greift, und das von vielen Bio-Landwirten als unerträglich empfunden wird.

Wenn Ihr diese gemeinsame Zuchtinitiative von Demeter und Bioland unterstützen und damit helfen wollt, das Problem bei der Wurzel zu packen, dann achtet beim Eierkauf auf dieses Siegel. Danke.

www.oekotierzucht.de